Die Not und die Tugend

 

 

Auch wenn all unsere Leser jetzt wesentlich seltener zu den Nieten im Weinregal greifen, so hin und wieder wird es jedem von uns einmal passieren …

Der Bordeaux  ist zu sauer, der Rioja schon muffig, der Shiraz aus Übersee schmeckt eigentlich nach Zuckerwasser.

Was tun? Augen zu und durch? Beim nächsten Mal wird’s besser? Bestimmt nicht!!!  In den Abfluss damit? Schon  eher …  aber tja … manchmal tut das doch ein bisschen weh …

Nicht verzagen, Schwester Cordula fragen! 😀

Die Tage werden kürzer, draußen ist es kalt … Was gibt es schöneres, als sich in die Küche zurückzuziehen?!

Statt Tiefkühlpizza und Ravioli aus der Dose endlich mal wieder Großmutters Küchengeheimnisse! 🙂

Je saurer der Wein, je zarter wird das Fleisch, das man darin mariniert … Und überhaupt! Es geht doch nichts über ein leckeres Gulasch. Mit einer kräftigen Brühe wird auch ein müder Spanier noch zu einer köstlichen Soße und ein süßer Eukalyptus-Trunk eignet sich prima als Grundlage für die Rotweinkonfitüre!

Schon mal selber Rotweinlikör gemacht? Oder wie wär’s mit einem klassischen Rotweinkuchen?

Ob herzhaft oder süß, Vorspeise oder Dessert, für jeden Geschmack lässt sich etwas finden!

Bei www.chefkoch.de  wurden sogar 3.198 Rotweinrezepte gesammelt …  für Leute mit zwei linken Händen ebenso, wie für angehende Meisterköche.

 

Und wenn statt eines ersthaften Notfalleingriffs nur ein kleines Pflaster notwendig ist:

Ein kleiner Schuss Johannisbeerlikör mit zum Rotwein ins Glas, und schon wird aus „sauer“ „lustig“ und aus „müde“ „munter“! Dann hat man wenigstens für diesen Abend noch etwas zu trinken und kann sich am nächsten Tag einen vernünftigen Wein besorgen … 😉

 

Aber wie steht es mit euch?

Ihr habt doch ganz bestimmt auch ein paar Familienrezepte, die ihr mit uns teilen könnt?

Zum Beispiel, die Rotweinbirnen, die zum Wild besonders köstlich sind …

Na?

 

Schönes Wochenende! 🙂

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