Die schönste Zeit des Jahres

GreedJetzt ist die Jahreszeit angebrochen, auf die man sich im Bankensektor am meisten freut!
Nein, nein … ich meine nicht den Frühling mit seinen vielen Blüten.

Ich meine die Zeit der dicken Bonusse!

Den netten Geldsegen, der jährlich das Gehalt anspeckt.

Wie? Noch nichts vom Chef gehört? Natürlich nicht! Nichts für Normalsterbliche! 

 

Für berufliche Alkoholschnüffler, Getränkekritiker und Weinbesserwisser schon gar nicht!

Nur für die Geldgötter, die sich mit der wundersamen Vermehrung  des Mammons beschäftigen (im günstigsten Fall): Läppische $ 175.000 sind es in diesem Jahr pro Durchschnitts-Wall-Street-Händler. Kinkerlitzchen …  Immerhin, liebe Freunde des Rebensafts, können wir uns daran ergötzen, dass den Glücklichen von der Zeitschrift Fortune das Investieren ihres bescheidenen i-Tüpfelchens in Wein empfohlen wird:

“Zunächst legen Sie sich einen großzügigen Vorrat Ihres Lieblingsweins für den Alltag an. Den Prosecco für das Sonntagsfrühstück nicht vergessen.”

“Vorausplanen für die Rente: Weine einlagern, die in 15 Jahren ein Vielfaches ihres Anschaffungspreises wert sein werden. Zur Erhöhung der späteren Freude bitte die Preisschilder nicht entfernen” (Immerhin, unter den konkreten Kaufempfehlungen ist auch ein deutscher Wein dabei …)

“Warum nicht gleich eine Zweitwohnung im Lieblingsweingebiet anschaffen, statt Weinkisten durch die Welt verschiffen zu lassen?”
… und so weiter und so weiter …

Die 8 schlausten Arten seinen Bonus zu verflüssigen findet man hier.

Und wer, wie ich, mit einem freundschaftlichen Schulterklopfen nach Hause geschickt wurde, dem sei gesagt: Vorratshaltung ist sowas von altmodisch! „On Demand“ heißt das Zauberwort der Neuzeit! Und statt Zweitwohnung tuts auch Urlaub aus der Flasche. 😉

Genießen Sie den Frühling! 🙂

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