Große Worte

 

 

In der Welt der falschen Behauptungen und leeren Versprechungen ist ein Weingebiet unbestrittener Spitzenreiter: Bordeaux!

Die meisten Chateaux auf den Etiketten sind der Fantasie entsprungen und die nummerierten Flaschen werden in der Fabrik auf dem Fließband durch einen Automaten “gezählt”.

Der prahlerische Claim “Grand Vin de Bordeaux” ziert ohne weiteres den Flaschenhals der magersten Exemplare und jedes hohle Fass wird zur “Grande Cuvée”. Saint-Emilion Grand Cru – ohne Contrôlée – ist eine Sammlung von Weinen, die im besten Fall mittelmäßig ist.

Gut, besser, am besten? Nein … Am besten, am aller besten und am aller, aller besten!

Aber nicht nur marktschreierisch und dick aufgetragen ist in Bordeaux an der Tagesordnung. Blöd, blöder am blödesten scheint inzwischen auch Marktwert zu haben:

Baron de Luze lässt stolz auf dem Etikett festhalten, dass der Grand Vin de Bordeaux doch tatsächlich ‚elevé et vinifié par la maison‚ ist … Also durch das Weinhaus selbst herangezogen und zu Wein gemacht! Bemerkenswert! OMGWTHBBQ???!!!  

Durch wen denn sonst? Den Gärtner? Die Haushälterin? Einen zufälligen Passanten?

Ganz davon abgesehen, dass dieser Spruch für uns weit oben in der Top 10 der unsinnigsten Beschriftungen landet, ist dieser Bordeaux Blanc gar nicht schlecht ‚herangezogen und zu Wein gemacht‘! 😉

So gut sogar, dass wir ihn gerne als ‚Wein von morgen‘ empfehlen!

 

 

 

Baron de Luze, Sauvignon Blanc, Bordeaux

Bei EDEKA für € 4,99

 

 

 

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Welcher Claim gehört für Sie auf Platz 1?

 

 

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