Jugend forscht

Inzwischen hat sich ja weitestgehend herumgesprochen, dass wir uns im Winter die Zeit damit vertreiben, junge Menschen an der berühmten Weinhochschule in Geisenheim zu inspirieren, instruieren und zu indoktrinieren … 🙂

In diesem Jahr haben zwei Projekte begleitet, die am vergangenen Donnerstag im Rahmen der Geisenheimer Media Night der Öffentlichkeit vorgestellt wurden:

Im Projekt „EichPunkt“ wurde nach Mitteln und Wegen gesucht, dem Weintrinker auf einen Blick den Inhalt der Flasche zugänglich zu machen. Was ist drin in der Flasche? Welcher Wein passt zu mir?

Die Studenten im Projekt „Der Preis ist heiß“ versuchten auf innovative Weise dem Kunden Wertschätzung für höherwertige Weine zu vermitteln. Ganz nach dem Motto: „Hierfür gebe ich doch gerne ein paar Euro mehr aus!“

Beide Projekte haben sich in Untergruppen gegliedert, sodass wir insgesamt 8 „Endprodukte“ präsentieren konnten.

Es wurde befragt, geforscht, gespielt und um die Ecke gedacht … Die bunte Palette der Ergebnisse bietet für jeden etwas. Von „Fast & Easy – in drei Schritten zum passenden Wein“ für alle ohne Wissensdurst, über ein Weincomic als Ziehharmonika-Etikett bis hin zum wissenschaftlichen „Vinokül“ für die echten Freaks.

 

 

 

Einfach spontan, aus dem Bauch heraus, aus jeder Reihe ein Bild aussuchen und mit der erhaltenen Zahlenkombination ans Weinregal …

Aus dem entsprechenden Fach 3-2-3, 1-3-2 bzw. 2-2-2 eine Flasche aussuchen … Sollte passen! 😉 

 

 

 

 

Für alle, die in der Schule den Chemieunterricht am liebsten hatten, kommt das Weinperiodensystem mit dem Vinokül wie gerufen!

 

 

Ein Gutscheinheft zum Prämiensparen für die Schnäppchenjäger, ein neues Weinregalsystem für die Ordnungsliebenden und verschiedene Infosiegel auf der Flasche … Es gibt fast nichts, was nicht ausprobiert und angedacht wurde.

Hier ein paar Siegelvarianten zur Auswahl:

 

           

 

Und auch an die Farmville- und Sims-Freunde der Generation Internet wurde gedacht:

 

Im Spiel „My Winery – Do it yourself“ darf der Kunde seinen eigenen Wein machen. Vom Weinberg über den Keller bis hin zur Abfüllerei …

Geschicklichkeit, Fleiß und Wissen werden in verschiedenen Levels vermittelt und abgefragt und spielerisch erprobt.

Es werden nicht nur Punkte gesammelt, sondern zum Schluss bekommt der Spieler auch noch eine Weinempfehlung, die seinem „selbstgemachten“ Wein entspricht.  Diesen Wein kann er sich im teilnehmenden Supermarkt abholen.

 

Spannend! Findet ihr nicht?

 

Wir sind neugierig!

Welche Konzepte sprechen euch am meisten an?

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.



*