Verrückt nach Bordeaux

Leonardo DiCaprio as Jordan Belfort in The Wolf of Wall Street.

ZWEIKOMMAACHTMILLIONEN!

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen:
zwei Komma acht Millionen Dollar!
$ 2.800 000!

 

So viel hat ein anonymer Käufer vergangene Woche bei einer Auktion von Sotherby’s für ein paar Flaschen Château Margaux ausgegeben – eine Bordeauxsammlung aus den Jahren 1900 – 2010. Da sind sogar die Moderatoren des Börsenfernsehens sprachlos … 

Wenn man für ein unsinniges Vermögen eine teure Yacht kauft, kann man wenigsten um die Welt segeln. Wenn man für zu viel Geld ein Kunstwerk kauft, kann man es an die Wand hängen und bewundern … Was aber macht man mit einer so kostbaren Sammlung alten Weins??? Sie ins Wohnzimmer stellen und anbeten? Dann gehen die noch trinkbaren Exemplare auch bald über den Jordan. Trinken? Davon abgesehen, dass ein Großteil des Inhalts dieser Flaschen inzwischen eh schon zu Delikatessessig geworden sein dürfte, wäre das der kürzeste Weg der Kapitalvernichtung – Vermögen versoffen … Schluck und weg! Zwei Komma acht Millionen! (Ja ja, ich weiß! Gereifte Weine säuft man nicht, man huldigt genussvoll nippend. Blablabla …)

Da lobe ich mir doch die schlaue Alternative für den Ottonormalweintrinker:99 Netto Bordeaux Rothschild

Den Bordeaux, Philippe de Rothschild, gibt es bei Netto für € 5,49.

Auch kein ‚No Name‘, wirklich günstig und tatsächlich lecker.
(Im Gegensatz zu vielen der zu alten Margaux aus dem letzten Jahrhundert, die sich mit dem Prädikat ‚sehr interessant und wirklich teuer‘ zufrieden geben müssen.)

Wer nach dem Genuss eines Gläschens Rotwein noch ein bisschen Kohle zum Investieren übrig hat, kann ja noch mal hier nachlesen … Es gibt auch günstigere Weinanlagen, die derzeit voll im Trend sind.

 

 

1 Kommentar

  1. Letztendlich kann nur jemand das ganze als Kapitalanlage nutzen, der auch Ahnung von einem solchen Produkt hat. Wie jeder andere Geldanlage birgt auch eine solche ein gewisses Risiko mit sich.

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