Von “Mono Cepage” zu “s-blended Democracy” – 20 Jahre freie Wahlen in Südafrika

SAelectionsLange war Südafrika das Land der Mono-Cepage-Kultur – ‘sortenrein’ sozusagen …

Ein Cuvée der Rassen war unerwünscht und alle Farben und Geschmäcker wurden fein säuberlich voneinander getrennt. Zum Glück ist diese Zeit inzwischen lange vorbei.

Heute feiert Südafrika das 20ste Jubiläum der demokratischen Wahlen.

 

In den vergangen Jahren hat man die Kunst des harmonischen Mischens in der Regenbogennation mit Hingabe geübt, unter dem charismatischen Einfluss des Masterblenders Mandela

Jetzt, wo der Meister zum ersten Mal nicht mehr dabei ist, gilt es das Rezept erneut zu definieren, neue Ideen zu integrieren und mehr Strömungen zugänglich zu machen und den positiven Prozess weiter auszubauen: Blend even more!

In spannender Erwartung der Wahlergebnisse verbinde ich mich heute in Gedanken mit dem Land, in dem ich aufgewachsen bin – und ich ‘blende’ ein bisschen mit! Ihr auch?

Und weil das mit dem harmonischen Verschnitt gar nicht so einfach ist, fangen wir zum Üben mit Klassikern an: den beiden bekanntesten Rebsorten aus Bordeaux, dem Weingebiet, aus dem die renommiertesten Blends der Welt stammen. Wir nehmen aber zu diesem Anlass natürlich zwei sortenreine Südafrikaner …

Man nehme eine Flasche Cimarosa Cabernet Sauvignon und eine Flasche Cimarosa Merlot von LIDL … Die kosten zusammen noch nicht einmal € 5,-, da kann man mit ruhigem Gewissen ein bisschen experimentieren.

SAblends

 

Freunde des linken Ufers nehmen den Cabernet als Basis und fügen zum Aufpeppen einen Schuss Merlot für den ‘Flair des rechten Ufers’ hinzu. Umgekehrt ist es natürlich auch erlaubt.
Auf geht’s! Wir suchen den geschmeidigsten Allermannsfreund und stoßen an auf die südafrikanische Verfassung.

Cheers!

 

 

 

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