Statistiken

cocaineEs gibt „Lügen, schändliche Lügen und Statistiken“ frei nach Mark Twain zitiert.

Und wenn uns das Ergebnis der Statistik nicht gefällt, ändern wir einfach die Bezugsgröße oder stellen das Resultat logarithmisch dar. Außerdem gibt es nichts, über das man nicht irgendwo eine Statistik findet.

Dies nur zur Überleitung, dass laut einer Studie über die Ausgabegewohnheiten der Briten diese mehr Geld für Koks und Nutten ausgeben als für Bier und Wein. Wir möchten uns jeder Wertung diskret enthalten. Allerdings ist es ja wohl so, dass der käufliche Sex – wenn er denn einigermaßen stilvoll geschieht – meistens auch mit dem Konsum von Wein, Sekt oder Champagner einhergeht, ganz zu schweigen von Koks und Cannabis. Es hängt also wie immer alles mit allem zusammen.

Da hatte die Österreicherin Christina Fieber ja wohl den richtigen Riecher, als sie ihren Laden Wein und Wäsche eröffnete, edle Tropfen und verführerische Dessous unter einem Dach.

Wir warten nun dringend auf weitere Untersuchungen, z.B. ob ein rassiger Rioja das Liebesleben stärker ankurbelt als ein schmeichelnder Sauvignon blanc. Weißburgunder zum Blümchensex, Shiraz als Apero bei der Domina. Hier tun sich der Weinvermarktung ja ungeahnte Möglichkeiten auf.

Außerdem harren wir natürlich der ersten Untersuchung in diesem Bereich auf deutschem Boden. Oder gibt es die etwa schon? Dann bitten wir umgehend um Information.

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