Tanz in den Mai

Tanz in den Mai2

Heute ist es wieder soweit, alle tanzen traditionell in den Mai. Um den Maitanz ranken sich viele Geschichten und Traditionen.

Mancherorts stecken junge, verliebte Männer ihrer Liebsten heimlich einen Maibaum, meistens einen mit Bändern geschmückten Birkenzweig, oder einen Maikranz unter das Fenster, eine Tradition, die bis ins Mittelalter zurückgeht. Und die in heutigen Zeiten der Gleichberechtigung auch umgekehrt praktiziert wird.

Es gibt unterschiedliche Annahmen über ihre Entstehung. Eine besagt, dass die geschmückte Birke ein Symbol für die Fruchtbarkeit sei, weil sie auf den Weltenbaum oder Baum des Lebens zurückgehe. Andere sehen sie im Zusammenhang mit dem Hexensabbath, und die Bäume symbolisieren Besen, die die bösen Geister von Haus und Hof fernhalten sollten. Denn auch die schaurig-schöne Walpurgisnacht fällt auf den 30. April.

Es gibt wohl keinen Ort in Deutschland, an dem heute Abend nicht geschwoft wird. Nur ist das mit dem Tanzen heutzutage eher so, dass auf den Tanzflächen die Damen mehr oder weniger unter sich sind. Die Herren stehen lieber am Tresen und sehen dem munteren Treiben zu. Tanzen ist so gar nicht ihr Ding. Da mögen sie ansonsten noch so aufgeklärt und emanzipiert sein, aber tanzen … Nein, sie wollen sich doch nicht lächerlich machen mit diesem gezierten Herumgehopse.

Nun, meine Herren, da haben wir eine gute und eine schlechte Nachricht für Euch. Zuerst die gute: Tanzen senkt das Risiko an Alzheimer oder Demenz zu erkranken um mehr als 70%. Und jetzt die schlechte: Fußballspielen tut das nicht, weder aktiv noch vom Fernsehsofa oder der Playstation aus betrieben.

Und nun kommt Ihr, Jungs.

Eine andere Tradition ist die der Maibowle.

Dazu braucht es eine Flasche guten trockenen Weißwein, vorzugsweise einen Riesling, Silvaner, Grau- oder Weißburgunder, eine halbe Flasche Sekt (oder zwei Pikkolos) und etwa 10 Zweige Waldmeister, zu einem Sträußchen gebunden. Das Aroma des Waldmeisters entfaltet sich dabei am besten, wenn er einen Tag oder wenigstens ein paar Stunden vorher geerntet und angetrocknet wurde. Oder man legt die Zweige für etwa 2 Stunden ins Gefrierfach. Der Wein wird nun in eine Glasschüssel oder ein Bowlengefäß gegeben und das Sträußchen wird mit den Blättern nach unten hineingehängt, so dass die bitteren Stiele nicht hineingelangen. Eine dünn geschälte Zitronenschalenspirale hineingegeben rundet das Aroma ab. Die Aromaten sollen allerdings nicht länger als eine Stunde im Wein verbleiben. Wenn sie entfernt sind, wird der aromatisierte Wein mit gut gekühltem Sekt aufgegossen.

129 REWE Steitz  Beck GrauburgunderUnser Wein zum 1. Mai ist ein fröhlicher, anregender Grauburgunder, der fast zu schade ist, um in einer Bowle aufzugehen, stellt also ruhig noch ein paar Flaschen davon kühl und serviert sie zum Tanz in den Mai. Dann wird die Maiparty ein voller Erfolg.

 

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