Fit und zen – Weinkenner, Teil 3

yogaWidmen wir uns voller Elan dem dritten Teil unserer Weinkenner-Selbsterkenntnis-Entdeckungsreise:

Das Thema heute ist Terroir!

(Für alle, die den Start verpasst haben, hier findet man Teil 1 und Teil 2)

Wer Gespür für Terroir entwickeln möchte, sollte sich nicht auf den Wein beschränken. Das Geheimnis liegt in der Umgebung!

Wir sind der festen Überzeugung, dass sich das Terroir eines Weinbergs am besten entfaltet, wenn man es vor Ort entdeckt.
Da das Super Schoppen Team zur sportlichen Sorte gehört, finden wir natürlich, dass es nichts besseres gibt als eine morgendliche Joggingrunde zwischen den Rebzeilen:
Bei Sonnenaufgang den Duft der noch feuchten Erde einatmen, den Vögeln lauschen und die funkelnden Tautropfen bewundern, während der Muschelkalk den gleichmäßigen Schritt abfedert. Der Geist ist wach, die Lunge gefüllt und die Sinne geschärft. Das Terroir strömt regelrecht durch den Körper!

Terroir erforschen erfordert demnach etwas Training. Nebst wiederholtem Schnüffeln, Schlürfen, Schmatzen und Schlucken hilft auch die körperliche Fitness. 😉

Jetzt also schnell das Notizbuch gezückt, in dem die Ergebnisse aus Teil 1 und 2 festgehalten wurden, und den persönlichen Terroir-Quotienten bestimmen!
Zunächst wird das beste bisher erzielte Cooper-Test-Ergebnis notiert.
In der nächsten Zeile, der Herzschlag nach einem Tabata Interval.

Wem das zu kompliziert ist, der darf auch einfach aufschreiben, wie viele Ehren- und wie viele Siegerurkunden er/sie bei allen absolvierten Bundesjugendspielen erhalten hat. (Okay, Teilnehmerurkunden zählen auch mit … Und bitte nicht weinen!) 

Noch wichtiger als das Fit-sein ist selbstverständlich das Zen-sein!
Was nützt der durchtrainierte Körper, wenn der Kopf keine Ruhe hat?! Beurteilen, nicht Verurteilen ist doch die Tugend. Hier hilft im Zweifelsfall ein bisschen Yoga!
Wer beide Beine hinter dem Kopf verschränken kann, darf vier Bonuspunkte aufschreiben und nimmt automatisch an unserer Verlosung einer Freikarte für dieses Workout teil, das wir übrigens allen Weinliebhabern wärmstens ans Herz legen.

medoc

Für unsere fitten Weinfreunde, die heute bereits eine Cooper-Zahl >2000 und einen Herzschlag von <180 BPM notiert haben, dürfte der Marathon du Médoc ein ultimativer Höhepunkt darstellen. Leider ist die Anmeldefrist gerade abgelaufen …
(Mitlaufen geht also nicht mehr, mitsaufen ist glaube ich kein Problem. 😉 )

Aber diese Untersuchung gilt natürlich nicht nur den Sportskanonen unter den Genießern! Wer nicht joggen, schwitzen und keuchen will, der darf trotzdem mitmachen!

An euch die Frage: Was versteht ihr unter dem idealen Marathon du Médoc?
Ein Beispiel gefällig?
Wie wäre es mit dem Verkosten von 42 Jahrgängen der Premier Grand Crus? Oder dem leeren von 42 Gläsern Rotwein in  4 Stunden, 41 Minuten und 33 Sekunden? (NEIN!) Oder – viel besser – 42 Tage Weinreise durch Médoc.

Lebt euch aus! 😉 Wir freuen uns auf eure Variationen!
Und für die Zen-Komponente könnt ihr es ja mal hiermit versuchen …

1 Kommentar

  1. ..da muss ich noch ein bisschen warten, hier ist es viel zu warm für den cooper Test 😉 beim Marathon du Médoc wäre ich für eine 42-Tage-Weinreise durchs Médoc – und ich hatte 2 Sieger und 2 Ehrenurkunden (hab nur 4 x mitgemacht)

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