Der Weinkenner

WijnkennerHeute wollten wir mal die Spezies “Weinkenner” näher unter die Lupe nehmen. Oder besser gesagt, die Kriterien, die einen zu einem solchen machen.

Was genau jemanden zu einem Weinkenner macht, ist gar nicht so eindeutig, wie man zunächst denkt. 

Grundsätzlich finden nämlich befragte Weinkenner selbst, dass sie jeweils die EINZIGEN sind, die wirklich Ahnung haben. (Okay, vielleicht gibt es irgendwo weit weg noch ein oder zwei, die man mitzählen dürfte … ansatzweise …)

Der???? Nein! Der würde ja nicht mal merken, wenn man ihm Brennspiritus ins Glas kippt!”,”Jener??? Bestimmt nicht!!! Der kann nicht mal die zugelassenen Rebsorten der südlichen Rhône aufzählen!”, “Die??? Wie kommst du den auf die? Quatsch! Die glaubt immer noch, die Welt bestehe nur aus Riesling!” … und überhaupt können die meisten kaum den Unterschied zwischen Wein und Apfelsaft erkennen … Ja ja …

Seltsames Volk, diese vermeintlichen Weinkenner.

Aber jetzt kommt’s!

Klammheimlich hat das Super Schoppen Team (die Aussätzigen unter der oben genannten Bevölkerungsgruppe) in den letzten Jahren unter strengster Geheimhaltung bahnbrechende anthropologische Forschungen durchgeführt. Unzählige korrelative Studien, jede Menge empirischer Untersuchungen, spannende Feld- und Selbstversuche haben zu Tage gebracht, dass man den Weinkenner tatsächlich an objektiven und wissenschaftlich unterbauten Eigenschaften erkennen und in Subkategorien einordnen kann.

In den kommenden Monaten werden wir Schritt für Schritt dieses Wissen mit euch teilen und euch helfen zu entschlüsseln, zu welcher Ausprägung dieser besonderen Art ihr selber gehören könntet. Aber Vorsicht! Diese Entdeckungsreise könnte von einigen (vielen) Individuen als sehr konfrontierend erfahren werden!
(Für die eventuellen psychischen Folgen dieses Selbstversuchs können wir keine Verantwortung übernehmen. Schließlich ist die Teilnahme freiwillig!)

Das für die Untersuchung benötigte Arbeitsmaterial (Stift und Heft – oder einfach ein Word-Dokument) haben alle Probanden selber zu regeln. Hier werden die Antworten auf die in den kommenden Wochen in unregelmäßigen Abständen gestellten Fragen notiert.

Zur Einstimmung gibt es jetzt schon die erste Aufgabe:
10 Sekunden die Augen schließen …

So! Wieder offen?
Diesen Schritt dann gleich wiederholen und anschließend die erste Frucht aufschreiben, die einem eingefallen ist.

Gar nicht schwer! Und jetzt ist nur noch Geduld gefragt.
Bis nächste Woche! 😉

(Und ganz tapfere Kandidaten teilen ihre Fruchtvision auch noch mit uns in der Kommentarzeile … Leider können wir dabei keine Anonymität garantieren.) 😉

2 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.