Weinkleid – ein Modetrend?

winedress

 

 

„Jede große Entdeckung entsteht aus einem Fehler“, erklärt Gary Cass, der Vater der Weinkleids. Als er vor einigen Jahren noch in der Weinbranche arbeitete, ging ihm beim Weinmachen etwas fürchterlich schief …

 

Ein Fass wurde durch eine Bakterie infiziert und der Wein wurde zu Essig. Zu seiner großen Freude trieb aber auf der Flüssigkeit eine samtige Cellulosehaut und er war sofort inspiriert. Mit flinken Fingern, Nadel und Faden wurde aus dem Weinabfall eine Robe, die das Herz von Lady Gaga hätte hüpfen lassen! Wie wäre es zum Kleid aus Fleisch mit einem Jäckchen aus Wein? 

So ganz serienreif ist das Produkt trotz aller Begeisterung leider noch nicht … So bald es trocknet wird es hart und fängt an zu bröckeln. Wer will schon den ganzen Tag mit einer Wassersprühflasche herumlaufen – oder sich eben im Laufe des Abends mit Rissen im Putz blamieren. Weitere kleine Unannehmlichkeit: Es verfolgt einen der Duft von abgestandenem Alkohol … Ob man wohl ständig an seinen letzten Kater erinnert werden will?

Die gute Nachricht für Herrn Cass ist, dass sich seine Erfindung hervorragend als Pflaster eignet! Es klebt von ganz alleine auf der Haut, formt sich nach dem Körper und wird beim Trocknen durchsichtig. Man kann also beim Heilen der Wunde zuschauen! (Na, wenn das nicht toll ist! 🙂 )

Wenigstens etwas! Nachdem die Wissenschaft uns den Glauben genommen hat, dass Rotwein das Leben verlängert …

Aber apropos … Wie ist das denn dann bei dem Weinkleid? Wird das auch transparent, wenn es trocknet? Na prost!

😉

 

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