Zen und die Kunst des Weinverkostens

Nach der Aufregung und den heftigen Diskussionen unter eingeweihten Weinkennern in der vergangenen Woche (*das böse Video*) ist der Entschluss gefasst:

Höchste Zeit für ein bisschen Zen!

 

Da Cordula in letzter Zeit aufgrund diverser Kränkeleien und Missgeschicke ausreichend Gelegenheit hatte, über den Sinn des Daseins und andere philosophische Fragestellungen nachzudenken, ist es nicht erstaunlich, dass die inspirierende Bettlektüre “Zen in der Kunst des Bogenschießens” und „Zen und die Kunst ein Motorrad zu warten“ zu einer Fortsetzung aus eigener Feder führen sollen!

Zen und die Kunst des Weinverkostens!

Ein erster Vorschlag für den Text auf dem Rückumschlag ist auch schon erarbeitet:

“In ihrem neuesten Werk ‚Zen und die Kunst des Weinverkostens‘ vertieft sich Cordula Eich in das Konzept ‘Qualität’ – Den Begriff, den sie, auf sich alleine gestellt, für undefinierbar hält.

Die wichtigste Kernaussage, die hier ausgearbeitet wird, ist die These, dass derjenige, der Qualität wirklich erfahren möchte, diese als solche auch umarmen muss. Erst nach völliger Verinnerlichung lässt sie sich als das am besten passende Konzept auf die jeweiligen Bedürfnisse der Situation anwenden.

Laut Frau Eich würde eine solche Vorgehensweise zur Vermeidung von zahlreichen Frustrationen und unbefriedigten Emotionen führen, die dem modernen Lebenswandel inhärent sind.”

😉

Für alle, die das Erscheinen dieses gewichtigen Schmökers nicht abwarten können (Wir bitten um Verständnis. Die am kommenden Montag beginnenden Arbeiten am neuen Super Schoppen Shopper gehen natürlich vor!), hier schon mal eine erste praktische Übung zum Erreichen des Zen beim Weinverkosten:

  1. Reiß den Tetrapak auf, dreh am Schraubverschluss, entkorke die Flasche, fummel am Zapfhahn der Bag-in-Box oder köpfe den Sekt mit dem Säbel … Völlig egal! Aber URTEILE NICHT. Schenk ein und folge mit dem Auge und dem Herzen dem Wein in das Glas.
  2. ENTSPANN DICH: Lass den Wein seine Wirkung tun. Erfahre den Einfluss auf Nase, Zunge, Gaumen und Rachen.
  3. ATME. Atme bewusst! Atme ruhig ein – durch die Nase – und auch wieder aus – durch die Nase.
  4. KONZENTRIERE DICH auf dich selbst. Nimm deine Gefühle wahr, deine Eindrücke, und lasse diese sich miteinander austauschen.
  5. WISSE, dass es  sein darf, wie es ist. Alles, was du fühlst und wahrnimmst ist weder gut noch schlecht, weder wahr noch unwahr! Es IST!
  6. SEI EINS mit dem Moment, SEI EINS mit dem Wein, SEI der Wein …
  7. TRANSZENDIERE: Verlasse das Hier und Jetzt und gehe hin zur wahrhaftigen Essenz des Getränks.
  8. BEWUNDERE: Die Sonne, trotz aller Planeten die sie umkreisen und die von ihr abhängig sind, nimmt sich stets die Zeit die Trauben heranreifen zu lassen, als wäre es das Wichtigste was sie in diesem Weltall zu tun hätte.
  9. BEHERRSCHE DICH. Unterdrücke den Drang zum Urteil … Entspann dich (Punkt 2!), und wiederhole den gesamten Zyklus ein weiteres Mal.
  10. Erst wenn der Drang unkontrollierbar wird: Greife zum Stift und zum Notizblock und URTEILE! Doch sei dir bewusst, dass dieses Urteil dich nicht der Wahrheit näher bringt, sondern dich stets von ihr entfernt.

OOOOOOOOOOOMMMMMMMMMMMM

😉

Diejenigen, die nebst Geist auch noch den Körper in Einklang bringen wollen, die schauen hier … (klick)

 

Cheers! Schönes Wochenende 😀

 

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